Gen:d_E*r/n

Liebe Leser*innen, liebe Leser_innen, liebe Leser:innen, liebe LeserInnen, liebe Leserinnen und Leser,

Gendersprache ist ein absolutes Reizthema und fast alle Beiträge, die ich zu dem Thema lese, sind mehr Ideologie und Weltanschauung als irgendetwas anderes. Die „alten weißen Männer“ bekommen Schnappatmung, wenn sich irgendwas in diesem Land verändert, egal in welchen Bereichen. Dann gibt es die „linguistische Elite“ (sie/ihr), die unabhängig von allen anderen Faktoren einzig und allein darum kämpft, die Sprache so „gerecht“ wie möglich zu gestalten. Zwischen diesen beiden Extrempositionen lassen sich alle Artikel zu diesem Thema einordnen und die meisten sind mehr von Ideologie geprägt, als von Logik oder Respekt der anderen Seite gegenüber. Es wird mit harten Bandagen gekämpft, gestritten, Vorwürfe gemacht, an der Realität vorbeidiskutiert und Agendas durchgedrückt. Ermüdend.

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Offener Brief an Frau Dr. Eisenmann

Frau Dr. Eisenmann,

ich hoffe wirklich, dass Sie am Sonntag einen Denkzettel bekommen und Ihnen hoffentlich anschließend bewusst wird, was Sie in den letzten Monaten abgeliefert haben. Es ist ein Trauerspiel auf allen Ebenen. Ich wünsche mir, dass Sie in Zukunft nie wieder mitreden dürfen, wenn es um die Bildung unserer Kinder geht.

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Velehr

Sind wir mal ehrlich. Menschen hassen Fehler. Menschen hassen es, auf eigene Fehler hingewiesen zu werden. Menschen wollen perfekt sein, niemals Fehler machen. Doch ich liebe Fehler. Warum?

Fehler sind etwas Wunderbares! Fehler sind hilfreich. Fehler machen hilft, sich zu verbessern. Ich liebe Fehler!

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Literaturunterricht – Drama, Baby! 

Klassische Literatur im Deutschunterricht: Dramen, Kurzgeschichten, Novellen. Die meisten Schüler können leider nicht besonders viel mit klassischer Literatur anfangen und häufig reicht es schon, wenn man die süßen, kleinen, gelben Reclam-Heftchen austeilt und die ersten Schüler verabschieden sich innerlich schon vom weiteren Unterrichtsgeschehen der nächsten Wochen.

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Peace, Love and Beziehungsarbeit

Beziehungsarbeit lernt man nicht. Nicht in der Schule, nicht an der PH, nicht an der Uni. Auch in keinem Pädagogikseminar.

Beziehungen zu jungen Menschen kann man nicht erzwingen. Aber man kann sich bemühen. Und das meine ich nicht im Sinne der geflügelten Worte „stets bemüht“, sondern im wortwörtlichen Sinne. Es kostet Mühe. Und Zeit. Und – vor allem – den Wunsch, eine gute Beziehung zu den jungen Menschen, Kindern und Teenies tatsächlich haben zu wollen. Weiterlesen