Lehrer – aber warum eigentlich? (Teil II)

Hier geht es zu Teil 1 und Teil 3 meiner Reihe „Lehrer – aber warum eigentlich?“


Im Februar 2014 hatte ich ein Aha-Erlebnis! Ich bekam eine Nachricht über Facebook, nachdem ein Schüler von mir aus der siebten Klasse die Schule verlassen hatte. Der Grund, warum ich (gerne) Lehrer bin, habe ich ja schon hier erklärt, doch als ich dann diese Nachricht bekam, war ich wirklich baff.

facebook Nachricht
Quelle: facebook.com

Ich liebe diesen Schüler zwar, aber mein Deutschunterricht hat wohl nicht wirklich viel bei ihm bewegen können (obwohl ich zu meinem eigenen Schutz sagen muss, dass die Aufsätze nicht ganz so schlimm waren. Ich schiebe es mal auf den Umstand, dass das eine Nachricht über ein soziales Netzwerk war und Jugendliche sich dort nun mal leider so ausdrücken 😉 ). Zum besseren Verständnis eine Übersetzung:

„Hallo Herr […], ich wollte ihnen eigentlich noch sagen, dass Sie etwas viel besseres verdient haben als diese Schule und Sie mein Leben total verändert haben – und zwar zum Positiven. Noch am Anfang der siebten Klasse fühlte ich mich hart, in dem ich „ACAB“ (All cops are bastards) an Wände sprühte, doch Sie lehrten mich sozial zu sein, anderen Menschen zu helfen und einen Beitrag zu leisten, für eine bessere Welt.

Sie waren nie ein Lehrer für mich. Sie sind ein Vorbild für mich. […]

Sie waren und bleiben ein Teil meines Lebens.“

Da blieb mir die Luft weg. Wow! Kann es ein schöneres Lob für einen Lehrer geben? Ich kann mir kaum eins vorstellen.

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5 Gedanken zu “Lehrer – aber warum eigentlich? (Teil II)

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