Sharing is caring

Es sind schwierige Zeiten. Alles ist irgendwie kompliziert. Weltweite Krisen. Unüberschaubare und komplexe Konflikte. Es herrscht Krieg. Doch der war immer sehr weit weg. Zumindest für mich.

Das hat sich geändert und damit meine ich nicht die Vorfälle in Paris, sondern die Menschen, die vor all dem Elend und der Hoffnungslosigkeit fliehen.

Direkt neben unserer Schule wurde vor wenigen Wochen ein Flüchtlingsheim bezogen. Die Menschen kommen hauptsächlich aus Syrien und dem Irak. Es sind überwiegend Familien mit Kindern. Auch an unserer Schule erwarten wir 12 Kinder und treffen schon seit Monaten Vorkehrungen und bereiten uns bestmöglich darauf vor. Ich für meinen Teil habe meine Mitarbeit im Arbeitskreis Asyl angeboten und war nun auch auf der ein oder anderen Sitzung. Es wurde unter anderem davon berichtet, dass es in den Containern, in denen die Flüchtlinge untergebracht werden, an vielen Dingen fehlen würde, vor allem im Hygieneartikel-Bereich.

Am nächsten Morgen bin ich vor der Schule zum nächsten Supermarkt gefahren und habe eine Kofferraumladung voll gekauft; Zahncreme, Duschgel, Seife, Windeln usw. Nach der Schule habe ich mir zwei Schüler geschnappt, mit denen ich zusammen zu dem Flüchtlingsheim rüber gegangen bin, um die Kisten abzuliefern. Die Kinder kamen uns entgegen und freuten sich über die Dinge, als sei ich der Weihnachtsmann.

Helfen kann manchmal so einfach sein. Und auch so schön. Sharing is caring.

 

 

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